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Abfallbeseitigung
Der Umfang und die Aufgaben der öffentlichen Müllabfuhr (Abfallwirtschaft) ist in der Abfallsatzung der Gemeinde Wald-Michelbach ausführlich beschrieben. Die Abfallentsorgung der Gemeinde umfasst danach 'das Einsammeln der in ihrem Gebiet angefallenen und überlassenen Abfälle im Hol- und Bringsystem und die Abgabe der eingesammelten Abfälle an den oder die Entsorgungspflichtigen'. Die Entsorgungspflicht, also die Abnahme der im Ort eingesammelten Abfälle und der Weitertransport zur Verwertungs- oder Beseitigungsstelle obliegt dem Kreis Bergstrasse. Der Kreis hat zur Erledigung dieser Aufgabe einen “Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße“ (ZAKB) gegründet.
Die Gemeinde Wald-Michelbach bedient sich bei der Einsammlung der örtlichen Abfälle der "Bergsträßer Umwelt Service GmbH“ (BUS) als Dienstleister in diesem Bereich. Die “BUS“ ist ein Tochterunternehmen des "Zweckverbandes Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB)“ und der Firma "Meinhardt Städtereinigung“.
Abfallsystem und Mülltonnen allgemein:
Im Holsystem werden die Abfälle beim Grundstück des Abfallbesitzers abgeholt.
Hierzu zählen folgende Abfälle:
Papier, Biomüll, Restmüll, Grünschnitt und Sperrmüll.
Die Termine für die Abfuhr der genannten Abfälle sind aus dem Abfuhrkalender der Gemeinde Wald-Michelbach zu ersehen bzw. die Sperrmüll-Termine werden bei der telefonischen Anmeldung bekannt gegeben.
Papier, Biomüll und Restmüll sind in den dazu bestimmten Gefäßen (Mülltonnen) zu sammeln und zur Abfuhr bereitzustellen. Die jeweiligen Tonnen sind vom Abfallbesitzer zu beschaffen und bei der Gemeindeverwaltung anzumelden. Bei der Anmeldung erhalten Sie eine Müllmarke, die gut sichtbar auf dem Gefäß anzukleben ist. Ohne gültige Müllmarke erfolgt keine Entleerung.
Folgende Gefäßgrößen sind in der Gemeinde Wald-Michelbach zugelassen:
Die Termine für die Abfuhr der Restmüllcontainer (770 bzw. 1.100 Liter) sind aus dem Abfuhrkalender nicht ersichtlich. Hier gilt, dass diese grundsätzlich immer dienstags geleert werden, wobei die nur 14-tägig zu leerenden Container in den geraden Kalenderwochen abgefahren werden. In Wochen, in denen ein gesetzlicher Feiertag liegt, kann sich der Abfuhrtag verschieben.
Wichtig: Für alle Abfallbehälter gilt, dass diese am jeweiligen Abfuhrtag ab 06.00 Uhr morgens gut sichtbar am Straßenrand bereitzustellen sind und nach erfolgter Leerung unverzüglich auf das Grundstück zurückzustellen sind. Die Behälter dürfen nur soweit gefüllt werden, dass ihre Deckel sich gut schließen lassen. Auch ist das Abfuhrunternehmen angewiesen, grundsätzlich keine zusätzlich zu den Tonnen bereitstehenden Müllsäcke oder Kartons abzufahren.
Sollte das Behältervolumen der Biomüll- oder der Restmülltonne einmal nicht ausreichen, so kann man am Informationsschalter im Rathaus spezielle Müllsäcke erwerben, die mit einem besonderen Aufdruck versehen sind und dann auch abgefahren werden.
Sollte dagegen das Behältervolumen der Papiertonne in begründeten Fällen einmal nicht ausreichen (beispielsweise nach einem Umzug), kann man dies bei der Gemeindeverwaltung anmelden. Die zusätzlichen Papierabfälle werden dann kostenfrei abgefahren.
Grünschnitt:
Grünschnittabfuhren erfolgen jährlich zweimal in Form von Straßensammlungen. Die Termine sind ebenfalls aus dem Abfuhrkalender zu ersehen. Damit eine ordnungsgemäße Abfuhr sichergestellt werden kann, sind dabei einige Vorgaben zu beachten.
Sperrmüll:
Sperrmüll wird seit 2004 nur "auf Abruf" abgeholt. Jeder Abfallgebührenzahler hat dabei zwei Mal im Jahr ohne zusätzliche Gebühr die Möglichkeit, Sperrmüll in haushaltsüblichen Mengen zur Abholung anzumelden. Der Abholtermin wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Mit der organisatorischen Abwicklung der Sperrmüll-Anmeldungen ist der 'ZAKB' in Lampertheim beauftragt.
Ein Anruf dort unter der Service-Nummer:
0180 2068622
kostet lediglich 6 Cent.
Weitere Entsorgungsmöglichkeiten:
Andere Abfälle werden im Bringsystem eingesammelt. Hierzu zählen:
Für Glas und Batterien stehen in allen Ortsteilen entsprechende Container bereit. Auch für Altkleider stehen Container bereit. Die Container-Standorten sind auf dieser Seite angegeben.
Außerdem veranstaltet der DRK-Ortsverband alljährlich Kleidersammlungen. Die Termine sind aus dem Abfuhrkalender zu ersehen.
Haushaltsüblicher Elektro-/Elektronikschrott (Kleingeräte) in haushaltsüblichen Mengen kann man bei der Sammelstelle im Bauhof in Aschbach abgeben. Die Öffnungszeiten stehen noch nicht fest und werden rechtzeitig bekannt gemacht.
Sonderabfälle wie Farben, Lacke, Medikamente, Batterien (auch Autobatterien), Quecksilberthermometer usw. kann man beim Umweltmobil abgeben. Dieses fährt mehrmals im Jahr verschiedene Ortsteile an. Die Termine und die genauen Annahmebestimmungen sind ebenfalls auf dieser Seite zu ersehen.
Gebührenmarken:
Die Papier- sowie Restmülltonnen müssen mit entsprechenden Gebührenmarken versehen sein. Die Gebührenmarke erhalten Sie erstmals bei Anmeldung des neuen Müllgefäßes vom Steueramt im Rathaus und anschließend automatisch mit dem jährlichen Abrechnungsbescheid für die Grundbesitzabgaben. Behälter ohne gültige Marken werden nicht abgefahren. Eine Ausnahme gilt für die Biomülltonne, dort gibt es derzeit noch keine Markenpflicht. Die erforderlichen Marken sind jeweils immer für zwei Jahre gültig.
Derzeit gelten bei den Gebührenmarken folgende farbliche Kennzeichnungen:
Für alle Marken ist wichtig, dass diese gut sichtbar auf dem Deckel der Tonne zu befestigen sind. Bitte beachten Sie, dass nur Abfallgefäße mit gültigen Müllmarken geleert werden. Ist eine Müllmarke nicht mehr lesbar oder haben Sie sich ein neues Müllgefäß angeschafft, erhalten Sie eine entsprechende neue Marke bei unserer Verwaltung. Dort müssen auch Veränderungen beim Mülltonnenbestand angezeigt werden (Steueramt).
DSD-Duales System Deutschland / Gelber Sack:
In den "Gelben Sack“ gehören prinzipiell alle Verpackungen, die den grünen Punkt tragen und nicht aus Papier, Pappe oder Glas bestehen.
Für die Ausgabe der "gelben Säcke“ und deren Einsammlung ist nicht die Gemeinde oder der Kreis zuständig sondern vielmehr das "Duale System Deutschland (DSD)“. Dieses hat mit dieser Aufgabe im Landkreis Bergstraße die Firma „RESO“ aus Michelstadt beauftragt.
Die Abfuhrtermine sind ebenfalls aus dem Abfuhrkalender der Gemeinde Wald-Michelbach zu ersehen. Ausgabestellen für "gelbe Säcke“ befinden sich im
Wichtige Telefonnummern:
Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB):
Ein möglicher Beitritt der Gemeinde zum "ZAKB - Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße“ beschäftigt unsere Gremien schon seit mehreren Jahren. Grund für das Zögern ist, dass unsere Bürger schon immer sehr verantwortungsbewusst mit dem Abfall umgegangen sind und das örtliche Müllaufkommen weit unterdurchschnittlich ist. Die vom "ZAKB" genannten Einsparpotentiale gelten für Wald-Michelbach eher weniger, so dass für unsere Bürger kein Gebührenvorteil gesehen wurde. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Im Laufe dieses Jahres wird sich die Gemeindevertretung wieder mit diesem wichtigen Thema befassen.
Bekanntlich gehören dem zum 01.01.2003 gegründeten "ZAKB" zwischenzeitlich 16 der insgesamt 22 Städte und Gemeinden des Kreises an. Der ehemals gefasste Beschluss unserer Gemeindevertretung, dem "ZAKB" vorerst nicht beizutreten, brachte bisher unserer Gemeinde und damit unseren Bürgern noch keinerlei Nachteile. Beim "ZAKB" bestehen bei der Abfuhrorganisation keine Gemeindegrenzen mehr, so dass mit einer neuen Logistik erhebliche Einsparungen bei den Wegstrecken möglich sind. Des weiteren wird das "Müllsparen" mit einem besonderen "Ident-System" unterstützt, da die Abfallmengen des jeweiligen Haushaltes gewichtsmäßig erfasst werden. Die Mülltonne muss nur bei Bedarf einer Entleerung hinausgestellt werden. Wald-Michelbach als Nichtmitglied wird noch ohne "Ident-System" und als eigener Abfallbezirk abgefahren. Wir profitieren derzeit von der Solidargemeinschaft im "ZAKB" hinsichtlich der Einsammlungsgebühren und werden bei der Kostenverteilung vom "ZAKB" noch wie eine Mitgliedsgemeinde behandelt.
Interessante Links:
Müllkompass - Welche Abfälle wo entsorgen?
Bioabfall-Tonne (braun):
Papiertonne (grün):
Restmülltonne (schwarz):
DSD-Sack (gelb):
Umweltmobil 2006
Termine und Standorte in der Gemeinde Wald-Michelbach:
Beim 'Umweltmobil' werden folgende Sonderabfälle angenommen:
Lacke, Farben, Verdünner, Imprägnier-, Holzschutz- und Rostschutzmittel, ölverschmutzte Betriebsmittel, Kosmetika und Altmedikamente (fest und flüssig trennen), Spraydosen, Leim- und Klebemittel, Spachtelmasse, Fotochemikalien, Laborchemikalien (fest und flüssig trennen), Haushaltsreiniger, WC-Reiniger, Kalkentferner, Lösungsmittel, Pinselreiniger, Pflanzen- und Insektenschutzmittel, Düngemittel, Säuren, Laugen, Altbatterien (max. 2 Autobatterien pro Anlieferer), PCB-haltige Lampenkondensatoren (Einzelgewicht max. 1 kg, Abgabemenge max. 10 kg, nur Privatanlieferung), Quecksilberthermometer und -schalter sowie Bremsflüssigkeit.
Dagegen sind von der Einsammlung ausgeschlossen:
Leuchtstoffröhren, Munition, chemische Kampfstoffe, Gasflaschen, Altöl sowie radioaktive Stoffe.
Dispersionsfarben (Fassadenfarben auf Wasserbasis) sind kein Sondermüll. Sie sind zusammen mit dem Restmüll (schwarze Tonne) zu entsorgen. Voraussetzung ist, dass die Farben sich in festem Materialzustand befinden. Flüssige und pastöse Farbenreste sind durch Verrühren mit Bindemittel (Zement, Gipsreste, Sägemehl, feiner Sand, o.ä.) vor Eingabe in die Tonne zu verfestigen.
Für jede Anlieferung gilt eine maximale Gebindegröße von 20 kg bzw. 20 Liter und eine maximale Anliefermenge von 100 kg bzw. 100 Liter. Sondermüll verschiedener Art darf nicht vermischt werden. Unnötige Verpackungen sollten vermieden werden (z.B. Lackreste einer Art zusammenschütten, leere Gebinde zum Abfall geben, Umverpackungen entfernen).
Der Sondermüll darf nicht irgendwo abgestellt werden, sondern ist ausschließlich dem Fachpersonal am Umweltmobil zu übergeben. Die Sondermüllentsorgung ist gebührenfrei.
Container Standorte:
2006
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